Inhalt/Aufführungstermine

Bayerisches Lustspiel in drei Akten - vierte Eigenproduktion

Die Pfarrgemeinde St. Ulrich steckt mitten in den Vorbereitungen für das bevorstehende Pfarrjubiläum. Babett die Frau des Bürgermeisters und Vorsitzende des Frauenbundes, Maria die Pfarrersköchin und Stasi machen sich Gedanken, wie sie den Stand des Frauenbundes gestalten, der Bürgermeister ist mit seiner Rede beschäftigt und Nepomuck der Metzger und Toni der Schneider beschäftigen sich mit der Gestaltung des gesamten Programms. Da bekommt Lorenz der Wirt einen Brief vom Ordinariat, mit welchem ihm mitgeteilt wird, daß ihm die Pacht für die der Kirche gehörende Wirtschaft erhöht wird. Obwohl er durch den frühen Tod seiner Frau und dem anschließenden Wegziehen seiner Tochter schwer leidet, hat er immer viel für die Bedürftigen der Gemeinde getan. Deshalb ärgert er sich umso mehr über die Pachterhöhung und beschließt, aus Rache dafür das Bier genau zur Sonntags-Gottesdienstzeit um die Hälfte billiger zu verkaufen.

Für diese Aktion haben viele in der Gemeinde Verständnis und einige gehen aus Solidarität nicht in die Kirche, sondern stattdessen in die Wirtschaft und genießen das billige Bier. Der Pfarrer Meindl versucht daraufhin, dem Wirt die Pachterhöhung zu erklären und ihm die Bieraktion auszureden. Er erreicht damit aber genau das Gegenteil, denn der Wirt kündigt an, ab dem nächsten Sonntag zur Gottesdienstzeit Freibier auszuschenken. Damit gibt er sich aber noch nicht zufrieden und geht noch weiter, indem er versucht, das Ordinariat zu erpressen: Wenn auf die Erhöhung nicht verzichtet wird, schließt er seine Wirtschaft zum Pfarrjubiläum. Da mit dieser Ankündigung das Stattfinden des Pfarrjubiläums stark gefährdet ist, hat der Wirt schließlich niemanden mehr, der auf seiner Seite ist. Als auch noch die Glocke, die der Bürgermeister zum Pfarrjubiläum von St. Ulrich stiftet, verschwindet, glauben fast alle, daß der Wirt auch dafür verantwortlich ist.

Was sich dadurch weiter ergibt - sehen Sie selbst...

Aufführungstermine

28., 29. April, 12. und 13. Mai 2017
Sonderaufführung 5. Mai 2017