Chronik

Unsere Theatergruppe ist im Vergleich zu den meisten anderen Laienspielbühnen doch recht klein und kein eingetragener Verein. Sie wurde im Dezember 1980 vom damaligen Pfarrjugendleiter der Pfarrei St. Lantpert, Gerhard Zeller, ins Leben gerufen. Im Frühjahr 1999 wurde das Jugendheim abgerissen und neu aufgebaut. Deshalb stand uns der Pfarrsaal nicht mehr zur Verfügung und wir fanden im Münchenstift, Haus an der Rümannstraße eine neue Aufführungsstätte. Bis zum Frühjahr 2004 traten wir unter dem Namen "Bauerntheater St. Lantpert" auf. Anlässlich unseres 25-jährigen Jubiläums haben wir uns in "Schwabinger Volkstheater" umbenannt. Im Jahr 2012 haben wir unserer Laienspielgruppe eine Satzung gegeben ohne uns aber ins Vereinsregister eintragen zu lassen. Bis heute haben wir 36 Volksstücke und zwei Weihnachtsstücke zur Aufführung gebracht.

Wenn wir für eine neue Aufführung ein geeignetes Stück auswählen, gestaltet sich dies für uns in zweifacher Hinsicht etwas schwierig: Zum Einen besetzen wir die einzelnen Rollen nicht aus einem Pool von Schauspielern, sondern jedem Mitglied unserer Gruppe wird die Möglichkeit gegeben, mitzuspielen. Falls erforderlich, werden auch neue Mitspieler gesucht. Zum Anderen legen wir größten Wert auf ein gewisses Niveau. Wir wollen unser Publikum nicht nur zum Lachen bringen, sondern auch inhaltlich anspruchsvoll unterhalten.

In unserer Theatergruppe gibt es keinen Spielleiter oder Regisseur. Die Rollenverteilung wird gemeinschaftlich beschlossen und alle Mitspieler, die während den Proben gerade nicht auf der Bühne stehen, bringen ihre Ideen zur Spielverbesserung ein. Weiter besitzen wir auch keinen Helferstab. Die Darsteller kümmern sich selbst um die Organisation der Aufführungen, den Bühnenbau, die Kostüme, die Maske und die Werbung.

Mit den Einnahmen unserer Aufführungen erwerben wir die Aufführungsrechte für das Stück und decken unsere Unkosten.